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Die Jury zum Deutschen Umweltpreis Mailen Drucken

Die 16-köpfige Jury zum Deutschen Umweltpreis setzt sich zusammen aus bedeutenden Persönlichkeiten der Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft, Gesellschaft und Medien.

Die Zusammensetzung

Die Geschäftsstelle der DBU schlägt dem Kuratorium jährlich geeignete Persönlichkeiten für die Jury zum Deutschen Umweltpreis vor. Die Jurymitglieder werden für zwei Jahre gewählt. Insgesamt kann ein Jurymitglied durch einmalige Bestätigung vier Jahre im Amt bleiben. Die Kombination neuer und alter Jurymitglieder sichert die kontinuierliche Weitergabe von Erfahrungen aber auch das Eimbringen neuer Ansichten.

Die Aufgabe

Die Jury erhält im Mai eines jeden Jahres die von der DBU-Geschäftsstelle aufbereiteten Preisträgervorschläge. Im Juni berät die Jury umfassend über die Kandidaten und übergibt ihre fundierte Empfehlung an das Kuratorium der DBU, dem die endgültige Entscheidung obliegt. Die Jury garantiert qualitativ hochwertige Diskussionen und Entscheidungen und vor allem: einen Blick über den Tellerrand der Einzeldisziplinen.


Die Jurymitglieder

Dr. Carsten Bührer
Bührer

Dr. Carsten Bührer, Jahrgang 1970, war Mitbegründer und Chief Technical Officer der Zenergy Power-Gruppe, die bis 2011 auf Hochtemperatur-Supraleiter-Technologie spezialisiert war. Heute unterstützt er Unternehmen bei der Einführung von energiesparenden Hochtechnologien in Industrieprozessen und der Energietechnik.

2009 wurde Dr. Bührer zusammen mit Frau Petra Bültmann-Steffin, Bültmann GmbH, für ihre vorbildliche Unternehmenskooperation und die innovative Anwendung der Hochtemperatursupraleiter für die Metallverarbeitung – einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts – mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet.

Dr. Klaus-Dieter Clausnitzer
Clausnitzer

Bremer Energie Institut, Bremen

Dr.-Ing. Klaus-Dieter Clausnitzer wurde 1955 in Hamburg geboren und studierte an der Universität Hannover Architektur. Er promovierte dort 1989 zu einem Thema, das Ökologie mit Geschichte verbindet, dem Historischen Holzschutz. Nach freischaffender Tätigkeit als Architekt und Berater im Bereich Energetische Sanierung baute er das 1990 gegründete Bremer Energie Institut mit auf. Hier leitete Dr. Clausnitzer bisher über hundert Forschungsvorhaben und Gutachten zu Fragen der Energieeffizienz und der Evaluation von Energiepolitik für Auftraggeber wie Ministerien, Bundesämter und die Energiewirtschaft.
Als Gutachter ist er u.a. für das Bundesbauministerium und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt aktiv.

Jochen Flasbarth
Jochen Flasbarth

Präsident des Umweltbundesamtes, Dessau

Jochen Flasbarth ist Präsident das Umweltbundesamtes, der größten Umweltbehörde in Deutschland. Zuvor leitete der Volkswirt die Abteilung „Naturschutz und Nachhaltige Naturnutzung“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Von 1994 bis 2003 war er Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU). Seit Mitte der 80er Jahre ist der gebürtige Duisburger in verschiedenen Umweltorganisationen ehrenamtlich tätig gewesen – unter anderem als Präsidiumsmitglied des Deutschen Naturschutzringes und als Gründungsvorstand des Verkehrsclubs Deutschland.
Umweltbundesamt

Christiane Grefe
Christiane Grefe

Christiane Grefe, Jahrgang 1957, arbeitet seit 1999 als Reporterin im Berliner Büro der Wochenzeitung DIE ZEIT. Ihre Themenschwerpunkte sind Entwicklungs- und Landwirtschaftspolitik, Ökologie und Umwelt. Sie besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und studierte dort Politikwissenschaft und Amerikanische Kulturgeschichte. Danach arbeitete sie als Redakteurin und Autorin für Natur, Süddeutsche Zeitung Magazin, Wochenpost und GEO.

Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, unter anderem mit Hermann Scheer und Carl Amery "Klimawechsel - von der fossilen zur solaren Kultur" (Buchpreis Lesen für die Umwelt 2001), sowie zuletzt, gemeinsam mit Harald Schumann "Der globale Countdown – Gerechtigkeit oder Selbstzerstörung. Die Zukunft der Globalisierung" (Preis Das Politische Buch der Friedrich Ebert Stiftung 2009). www.zeit.de

Prof. Dr. Claudia Kemfert
Prof. Dr. Claudia Kemfert

Leiterin der Abteilung "Energie, Verkehr und Umwelt" am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Professsor of Energy Economics and Sustainability at Hertie School of Governance, Berlin

Prof. Dr. Claudia Kemfert (41) leitet seit April 2004 die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin. Sie ist eine mehrfach ausgezeichnete Wirtschaftsexpertin auf den Gebieten Energieforschung und Klimaschutz. Zudem berät sie EU Präsident José Manuel Barroso und tritt als Gutachterin des Intergovernmental Panel of Climate Change (IPCC) in Erscheinung. Im Juni 2009 veröffentlichte Claudia Kemfert ihr neustes Buch „Jetzt die Krise nutzen“, indem sie den Klimaschutz als Weg aus der Krise beschreibt.
Prof. Dr. Claudia Kemfert

Prof. Dr. Sabine Schlacke
Prof. Dr. Sabine Schlacke

Prof. Dr. Sabine Schlacke wurde 1968 in Osnabrück geboren und studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Lausanne. Sie forscht und lehrt auf den Gebieten des Verwaltungsrechts, insbesondere des Umwelt-, Bau-, Planungs- und Klimaschutzrechts. Seit 2008 ist sie Professorin für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt deutsches, europäisches und internationales Umweltrecht, Verwaltungsrecht, und geschäftsführende Direktorin der Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht (FEU) an der Universität Bremen. Sie ist beteiligt an exzellenten Graduiertenschulen im meereswissenschaftlichen Bereich, seit 2008 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU, Berlin), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL, Hannover) und Richterin des Staatsgerichtshofs der Freien Hansestadt Bremen. Ab Sommersemester 2013 folgt sie einem Ruf

der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf eine Professur für

„Öffentliches Recht, insbesondere öffentliches Baurecht, Umwelt- und Planungsrecht“.

http://www.jura.uni-bremen.de/

Hermann Josef Schulte
Hermann Josef Schulte

Inhaber, HJS Emission Technology GmbH & Co. KG, Menden/Sauerland

Hermann J. Schulte, Jahrgang 1947, ist Firmengründer, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter eines familiengeführten, mittelständischen Unternehmens für innovative Emissions-Technologien.

Der Diplom-Ingenieur Schulte blickt auf eine über 35jährige Firmengeschichte, die durch nachhaltige Forschung & Entwicklung auf dem Sektor der Umweltschutz-Technologien für Verbrennungsmotoren (PKW, NFZ und Non-Road-Anwendungen wie Bau- und Landmaschinen, Lokomotiven, Schiffen etc.) geprägt wurde.

Sein Engagement gilt auch der Stärkung seiner Heimatstadt Menden/Sauerland und der Region Südwestfalen, so ist er in zahlreichen Verbänden als Vorstand oder Beirat ehrenamtlich tätig. Ein herausragendes Thema ist für Hermann J. Schulte im Unternehmen und im Ehrenamt die gesellschaftspolitische Herausforderung „Schule und Wirtschaft“.

Prof. Dr. Georg Teutsch
Teutsch

Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Leipzig

Prof. Dr. Georg Teutsch, Jahrgang 1956.
Nach dem Studium der Geologie und verschiedenen wissenschaftlichen Tätigkeiten im In- Ausland folgte 1988 die Promotion, bevor Prof. Teutsch seine erste Professur für Geohydrologie an der Uni Stuttgart annahm. Zwischen 1998 und 2003 war er als Direktor des Zentrums für angewandte Geowissenschaften der Uni Tübingen tätig und übernahm 2004 die wissenschaftliche Geschäftsführung des UFZ.
Prof. Teutsch ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten und Kommissionen und verfügt über eine umfangreiche Publikationsliste in verschiedenen internationalen Zeitschriften.

Prof. Dr. Wiltrud Treffenfeldt
Prof. Dr. Wiltrud Treffenfeldt

R&D Director Europe, Middle East and Africa

Prof. Dr.-Ing. Wiltrud Treffenfeldt, geboren 1954 in Ludwigshafen, studierte Biotechnologie an der TU Berlin und promovierte an der Universität Dortmund. Sie ist seit mehr als 25 Jahren in der industriellen Forschung für Degussa und Dow in den Bereichen Pharma-, industrielle und Agro-Biotechnologie in verschiedenen leitenden Funktionen tätig. Bis August 2011 Direktorin für Bioprozessentwicklung bei Dow AgroSciences in Indianapolis/USA. Seit September 2011 ist sie R&D Director Europe, Middle East and Africa, Dow Europe GmbH.

Sie ist Mitglied des BioÖkonomieRates und engagiert sich als wissenschaftliche Gutachterin und Beraterin insbesondere auf dem Gebiet der Nachhaltigen Biotechnologie in nationalen und internationalen Organisationen.
www.dow.com

Dr.-Ing. Armin Ulonska, MBA
Ulonska

Betriebsleiter, BASF SE Ludwigshafen

Dr. Armin Ulonska, geb. 1964, ist Betriebsleiter der größten Anlagen der BASF SE am Standort Ludwigshafen, der sog. Steamcracker und Projektleiter für Großrevisionen in diesen Anlagen. Nach dem Chemieingenieur Studium an der Universität Erlangen folgte eine wissenschaftliche Tätigkeit an der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig auf dem Gebiet der Umweltbiotechnologie und 1994 die Promotion an der TU Braunschweig. Er absolvierte berufsbegleitend in den USA ein MBA Studium mit Schwerpunkt internationales Management.
Dr. Ulonska wirkt in der EEPC(European Ethylene Producers Committee) als Experte für Anlagen- und Instandhaltungsmanagement, Anlagensicherheit und Umweltverträglichkeit mit.

Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim von Braun
Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim von Braun

Joachim von Braun ist Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung der Universität Bonn und Professor für wirtschaftlichen und technologischen Wandel. Von 2002 bis 2009 war von Braun Generaldirektor des International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington DC – der international führenden Forschungseinrichtungen im Bereich Weltagrar- und Ernährungspolitik.

von Braun ist Mitglied verschiedener deutscher und ausländischer Akademien. Zudem war er von 2000 bis 2003 Präsident der Internationalen Agrarökonomen-Vereinigung. Seine wissenschaftlichen Publikationen konzentrieren sich auf Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung, Agrarwirtschaft, Ressourcenökonomik, Handelspolitik, Ernährung, sowie Forschungs- und Technologiepolitik. www.zef.de

Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker
Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Emmendingen

Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, geboren 1939 in Zürich, studierte Physik und promovierte in Biologie. Er war Präsident der Universität Kassel und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Von 1998 bis 2005 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2006 bis 2008 leitete er die Donald Bren School for Environmental Science and Management an der Universität von Kalifornien, Santa Barbara (USA). Sein jüngstes Buch „Faktor Fünf“ veröffentlichte er 2010. Für sein Lebenswerk erhielt Ernst-Ulrich von Weizsäcker den Deutschen Umweltpreis und das Große Bundesverdienstkreuz. Gegenwärtig ist er Ko-Vorsitzender des International Panel for Sustainable Resource Management der Vereinten Nationen.
Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Prof. Dr. Eicke R. Weber
Prof. Dr. Eicke R. Weber

Prof. Dr. Eicke R. Weber ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg und Inhaber des Lehrstuhls für Physik / Solarenergie an der Fakultät für Mathematik und Physik und an der Technischen Fakultät der dortigen Albert-Ludwigs-Universität. Das Fraunhofer ISE ist das größte Solarforschungsinstitut Europas.

Weber beschäftigte sich als Materialforscher vorwiegend mit Defekten in Silicium und Verbundhalbleitern - einschließlich SiC und GaN - und ist in den letzten Jahren besonders auch an der Frage interessiert, wie sich aus mit einfacher Technologie hergestelltem Silicium mit höherem Verunreinigungsgehalt (‚upgraded metallurgical silicon’) gute Solarzellen herstellen lassen.

Im Juli 2008 wurde er als Direktor in das SEMI International Board of Directors berufen. Seit April 2010 ist Weber Mitglied von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Berlin.

http://www.ise.fraunhofer.de

Pia Zimmermann
Pia Zimmermann

Pia Zimmermann, geboren 1959, gehört im Hessischen Rundfunk zum Team der Politikredakteure. Die Politologin arbeitet seit 1996 als Redakteurin mit den Schwerpunktthemen Umwelt-, Entwicklungs- und Energiepolitik. Sie berichtet als eine der Klimaexpertinnen der ARD für alle ARD-Rundfunkanstalten von den UN-Klimagipfeln.

Pia Zimmermann moderiert außerdem öffentliche Veranstaltungen in ihrem Themenbereich. Vor ihrer Festanstellung beim Hessischen Rundfunk koordinierte sie 1997 – 2001 neben ihrer damaligen noch freien Journalistentätigkeit im ostafrikanischen Tansania ein Naturschutzprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Hier wurden die Kommunen um den Serengeti-Nationalpark in das Wildlife Management einbezogen um Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig miteinander zu verbinden. 2006 wurde ihr der Medienpreis der DUH (Kategorie Hörfunk) verliehen.

Dr. Christoph Zschocke
Dr. Christoph Zschocke

Dr. Christoph Zschocke wurde 1962 in Köln geboren und studierte an der Freien Universität Berlin Chemie und Biologie. Er promovierte1995 zum Thema Risikoabschätzung von gentechnisch veränderten Mikroorganismen. 1992 gründete Dr. Christoph Zschocke mit Caroline Libotte das Unternehmen ÖKOTEC Management GmbH. Aus dem Geschäftsbereich Energie entwickelte er innovative Konzepte im Bereich der Energieeffizienz für die Industrie und gründete im Jahr 1999 die Tochterfirma ÖKOTEC Energiemanagement GmbH.

Das Unternehmen steht für erfolgreiche Entwicklung intelligenter Lösungen zur Reduktion der Energiekosten und ist heute mit 25 Mitarbeitern und Projekten an über 400 Industrie- und Gewerbestandorten eines der führenden Consulting-Unternehmen für Energieeffizienz und Energieeinsparungen. Als Unternehmensgründer versteht sich Dr. Christoph Zschocke als Innovator strategischer Produkte sowie Ideen- und Impulsgeber für seine Kunden.

www.oekotec.de

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