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Die Jury zum Deutschen Umweltpreis Mailen Drucken
Die 16-köpfige Jury zum Deutschen Umweltpreis setzt sich zusammen aus bedeutenden Persönlichkeiten der Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft, Gesellschaft und Medien.

Die Zusammensetzung

Die Geschäftsstelle der DBU schlägt dem Kuratorium jährlich geeignete Persönlichkeiten für die Jury zum Deutschen Umweltpreis vor. Die Jurymitglieder werden für zwei Jahre gewählt. Insgesamt kann ein Jurymitglied durch einmalige Bestätigung vier Jahre im Amt bleiben. Die Kombination neuer und alter Jurymitglieder sichert die kontinuierliche Weitergabe von Erfahrungen aber auch das Eimbringen neuer Ansichten.

Die Aufgabe

Die Jury erhält im Mai eines jeden Jahres die von der DBU-Geschäftsstelle aufbereiteten Preisträgervorschläge. Im Juni berät die Jury umfassend über die Kandidaten und übergibt ihre fundierte Empfehlung an das Kuratorium der DBU, dem die endgültige Entscheidung obliegt. Die Jury garantiert qualitativ hochwertige Diskussionen und Entscheidungen und vor allem: einen Blick über den Tellerrand der Einzeldisziplinen.


Die Jurymitglieder

Dr. Carsten Bührer
Bührer

Dr. Carsten Bührer, Jahrgang 1970, ist Mitbegründer und Geschäftsführer der Zenergy Power GmbH. Das auf Supraleiter-Technologie spezialisierte Unternehmen ist seit 2005 Teil der in London basierten Zenergy Power-Gruppe, in der Dr. Bührer die Position des Chief Technical Officer innehat. Zudem ist er im Vorstand des Industrieverbandes Supraleitung (iv supra).

2009 wurde Dr. Bührer zusammen mit Frau Petra Bültmann-Steffin, Bültmann GmbH, für ihre vorbildliche Unternehmenskooperation und die innovative Anwendung der Hochtemperatursupraleiter für die Metallverarbeitung – einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts – mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet.

Dr. Klaus-Dieter Clausnitzer
Clausnitzer

Bremer Energie Institut, Bremen

Dr.-Ing. Klaus-Dieter Clausnitzer wurde 1955 in Hamburg geboren und studierte an der Universität Hannover Architektur. Er promovierte dort 1989 zu einem Thema, das Ökologie mit Geschichte verbindet, dem Historischen Holzschutz. Nach freischaffender Tätigkeit als Architekt und Berater im Bereich Energetische Sanierung baute er das 1990 gegründete Bremer Energie Institut mit auf. Hier leitete Dr. Clausnitzer bisher über hundert Forschungsvorhaben und Gutachten zu Fragen der Energieeffizienz und der Evaluation von Energiepolitik für Auftraggeber wie Ministerien, Bundesämter und die Energiewirtschaft.
Als Gutachter ist er u.a. für das Bundesbauministerium und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt aktiv.

Dagmar Dehmer
Dagmar Dehmer

Der Tagesspiegel, Politikredaktion, Berlin

Dagmar Dehmer, Jahrgang 1965, ist seit 2001 Politikredakteurin beim Berliner Tagesspiegel. Sie ist dort zuständig für die Umweltberichterstattung, ein besonderer Schwerpunkt ist dabei das Thema Klimawandel und die politischen Folgen. Außerdem berichtet sie über entwicklungspolitische Themen und über Afrika, speziell Ostafrika und Nigeria. Bevor Dagmar Dehmer zum Tagesspiegel wechselte, arbeitete sie bei der Badischen Zeitung in Freiburg, zunächst von 1993 bis 1997 in der Lokalredaktion Offenburg und danach in der Wirtschaftsredaktion, wo sie ebenfalls Umweltthemen betreute.

Der Tagesspiegel

Dr. Franz Ehrnsperger
Dr. Franz Ehrnsperger

Inhaber der Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger e. K.,
Neumarkt i. d. OPf.

Dr. Franz Ehrnsperger, geboren 1946, ist Firmeninhaber und Geschäftsführer der Neumarkter Lammsbräu, einer Brauerei für Biobier. Der promovierte Kaufmann und Diplom-Braumeister übernahm mit 24 Jahren den elterlichen Betrieb und entwickelte ihn zu einem ökologisch und wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen. Als Pionier für die Verbreitung ökologischer Lebensmittel und ein nachhaltiges Unternehmenskonzept wurde er erster „Öko-Manager des Jahres“ 1990 und erhielt unter anderem die Bayerische Umweltmedaille 1992, das Bundesverdienstkreuz am Bande 2001 sowie den Deutschen Umweltpreis 2001.
Neumarkter Lammsbräu

Prof. Dr. Marina Fischer-Kowalski
Prof. Dr. Marina Fischer-Kowalski

Institut für Soziale Ökologie, Wien

Prof. Dr. Marina Fischer-Kowalski ist Universitätsprofessorin an der Universität Klagenfurt und Leiterin des Instituts für Soziale Ökologie in Wien. Die habilitierte Soziologin arbeitete am Institut für Höhere Studien in Wien sowie bei der OECD in Paris. Gastprofessuren führten sie nach Australien (Griffith), Dänemark (Roskilde), USA (Yale) und Brasilien (Rio de Janeiro). Marina Fischer-Kowalski ist Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung und Vizepräsidentin der European Society for Ecological Economics. Als jüngstes Buch erschien im Mai 2007 „Socioecological Transitions and Global Change. Trajectories of Social Metabolism and Land Use“.
Uni Klagenfurt, Institut für Soziale Ökologie

Jochen Flasbarth
Jochen Flasbarth

Präsident des Umweltbundesamtes, Dessau

Jochen Flasbarth ist Präsident das Umweltbundesamtes, der größten Umweltbehörde in Deutschland. Zuvor leitete der Volkswirt die Abteilung „Naturschutz und Nachhaltige Naturnutzung“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Von 1994 bis 2003 war er Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU). Seit Mitte der 80er Jahre ist der gebürtige Duisburger in verschiedenen Umweltorganisationen ehrenamtlich tätig gewesen – unter anderem als Präsidiumsmitglied des Deutschen Naturschutzringes und als Gründungsvorstand des Verkehrsclubs Deutschland.
Umweltbundesamt

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl
Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Hüttl

Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen GeoForschungsZentrums in Potsdam

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard F. Hüttl, 1957 geboren, studierte Forstwissenschaften in Freiburg. Nach mehrjähriger Forschungstätigkeit und einer Professur in Honolulu, USA, übernahm er 1992 den Lehrstuhl für Bodenschutz und Rekultivierung an der BTU Cottbus. Von 1996 bis 2000 war er Mitglied im Rat von Sachverständigen für Umweltfragen der Bundesregierung und von 2000 bis 2006 Mitglied im deutschen Wissenschaftsrat. Seit 2007 ist er Vorstandsvorsitzender des Deutschen GeoForschungsZentrums in Potsdam. Reinhard Hüttl ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Akademien im In- und Ausland, seit 2008 ist er Präsident von acatech und Träger des Bundesverdienstkreuzes.
Deutsches GeoForschungsZentrum

Dr. Patrick Illinger
Dr. Patrick Illinger

Ressortleiter, Redaktion Wissen, Süddeutsche Zeitung, München

Dr. Patrick Illinger, geboren 1965 in München, studierte Physik und Theaterwissenschaften und promovierte 1994 im Fach Physik. 1996 begann seine journalistische Karriere als Redakteur im Ressort Forschung und Technik bei Focus. 1997 wechselte er zur Süddeutschen Zeitung, in den Bereich Technik und Computer. Bis 1999 verantwortete er als Chefredakteur das Beilagenmagazin Computer&Co. 2000 wurde er Chefredakteur des Onlineangebots sueddeutsche.de. Seit April 2002 ist er Ressortleiter Wissen der Süddeutschen Zeitung. 2004 gründete Patrick Illinger das „Magazin SZ WISSEN“.

Süddeutsche Zeitung

Prof. Dr. Beate Jessel
Prof. Dr. Beate Jessel

Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Bonn

Prof. Dr. Beate Jessel, 1962 in Stuttgart geboren, studierte bis 1989 Landespflege an der TU München. Zwischen 1992 und 1999 war sie Leiterin des Referats „Ökologische orientierte Planungen an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege“. 1999 wurde sie zur Professorin für Landschaftspflege an der Universität Potsdam berufen. 2006 wechselte sie zur TU München als Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung. Seit 2007 ist sie Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Beate Jessel ist unter anderem Mitglied im Senat der Leibniz-Gemeinschaft und im TERENO Advisory Board der Helmholtz Gesellschaft sowie Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Naturschutzgeschichte.
Bundesamt für Naturschutz

Prof. Dr. Claudia Kemfert
Prof. Dr. Claudia Kemfert

Leiterin der Abteilung "Energie, Verkehr und Umwelt" am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Professsor of Energy Economics and Sustainability at Hertie School of Governance, Berlin

Prof. Dr. Claudia Kemfert (41) leitet seit April 2004 die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin. Sie ist eine mehrfach ausgezeichnete Wirtschaftsexpertin auf den Gebieten Energieforschung und Klimaschutz. Zudem berät sie EU Präsident José Manuel Barroso und tritt als Gutachterin des Intergovernmental Panel of Climate Change (IPCC) in Erscheinung. Im Juni 2009 veröffentlichte Claudia Kemfert ihr neustes Buch „Jetzt die Krise nutzen“, indem sie den Klimaschutz als Weg aus der Krise beschreibt.
Prof. Dr. Claudia Kemfert

Prof. Dr. Margareta Kulessa
Prof. Dr. Margareta Kulessa

Professorin für Allgemeine Volkswirtschaftslehre und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Fachhochschule Mainz

Prof. Dr. Margareta Kulessa promovierte 1994 und übernahm 1995 die Leitung des Bereichs „Wirtschaftspolitik und Globalisierung“ am Institut für Entwicklung und Frieden in Duisburg. Seit 2002 ist sie Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule (FH) Mainz. Von 2002 bis 2008 war sie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung „Globale Umweltveränderungen“ (WBGU). Als Gutachterin war sie unter anderem für die EU sowie den Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) tätig. 2010 wurde Margareta Kulessa in die Kammer für nachhaltige Entwicklung der EKD berufen.
Fachhochschule Mainz

Dirk K. Martin
Dirk K. Martin

PMCS helpLine Gruppe, Bad Camberg
Past President Bundesverband Junger Unternehmer der ASU e. V., Berlin

Dirk K. Martin, geboren 1971 in Limburg an der Lahn, studierte mit Stipendien von Daimler Chrysler und der Konrad-Adenauer-Stiftung Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität in Darmstadt. Gemeinsam mit Harald Popp gründete er 1998 die Unternehmensgruppe PMCS helpLine. Die Gruppe beschäftigt heute über 170 Mitarbeiter an mehreren Standorten. Darüber hinaus engagiert sich Dirk K. Martin politisch sowie gesellschaftlich: Von 2004 bis 2006 war er Schatzmeister der Konrad-Adenauer-Stiftung. Von November 2006 bis November 2009 war er Bundesvorsitzender der Jungen Unternehmer (BJU).
PMCS helpLine Gruppe

Prof. Dr. Georg Teutsch
Teutsch

Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Leipzig

Prof. Dr. Georg Teutsch, Jahrgang 1956.
Nach dem Studium der Geologie und verschiedenen wissenschaftlichen Tätigkeiten im In- Ausland folgte 1988 die Promotion, bevor Prof. Teutsch seine erste Professur für Geohydrologie an der Uni Stuttgart annahm. Zwischen 1998 und 2003 war er als Direktor des Zentrums für angewandte Geowissenschaften der Uni Tübingen tätig und übernahm 2004 die wissenschaftliche Geschäftsführung des UFZ.
Prof. Teutsch ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten und Kommissionen und verfügt über eine umfangreiche Publikationsliste in verschiedenen internationalen Zeitschriften.

Prof. Dr. Wiltrud Treffenfeldt
Prof. Dr. Wiltrud Treffenfeldt

Direktor Bioprocess R&D, Dow AgroSciences LLC, Indianapolis, USA

Prof. Dr.-Ing. Wiltrud Treffenfeldt, geboren 1954 in Ludwigshafen, studierte Biotechnologie an der TU Berlin und promovierte an der Universität Dortmund. Sie ist seit mehr als 25 Jahren in der industriellen Forschung für Degussa und Dow in den Bereichen Pharma-, industrielle und Agro-Biotechnologie in verschiedenen leitenden Funktionen tätig. Seit 2005 ist sie Direktorin für Bioprozessentwicklung bei Dow AgroSciences in Indianapolis/USA. Sie ist Mitglied des BioÖkonomieRates und engagiert sich als wissenschaftliche Gutachterin und Beraterin insbesondere auf dem Gebiet der Nachhaltigen Biotechnologie in nationalen und internationalen Organisationen.
Dow AgroSciences

Dr.-Ing. Armin Ulonska, MBA
Ulonska

Betriebsleiter, BASF SE Ludwigshafen

Dr. Armin Ulonska, geb. 1964, ist Betriebsleiter der größten Anlagen der BASF SE am Standort Ludwigshafen, der sog. Steamcracker und Projektleiter für Großrevisionen in diesen Anlagen. Nach dem Chemieingenieur Studium an der Universität Erlangen folgte eine wissenschaftliche Tätigkeit an der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig auf dem Gebiet der Umweltbiotechnologie und 1994 die Promotion an der TU Braunschweig. Er absolvierte berufsbegleitend in den USA ein MBA Studium mit Schwerpunkt internationales Management.
Dr. Ulonska wirkt in der EEPC(European Ethylene Producers Committee) als Experte für Anlagen- und Instandhaltungsmanagement, Anlagensicherheit und Umweltverträglichkeit mit.

Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker
Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Emmendingen

Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, geboren 1939 in Zürich, studierte Physik und promovierte in Biologie. Er war Präsident der Universität Kassel und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Von 1998 bis 2005 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2006 bis 2008 leitete er die Donald Bren School for Environmental Science and Management an der Universität von Kalifornien, Santa Barbara (USA). Sein jüngstes Buch „Faktor Fünf“ veröffentlichte er 2010. Für sein Lebenswerk erhielt Ernst-Ulrich von Weizsäcker den Deutschen Umweltpreis und das Große Bundesverdienstkreuz. Gegenwärtig ist er Ko-Vorsitzender des International Panel for Sustainable Resource Management der Vereinten Nationen.
Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker

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