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02.07.2010 | Wärme draußen halten mit Jalousien, Rollos, Faltstores und Co.
Schimmel und Sommerschwüle einfach vermeiden – „Haus sanieren – profitieren“ gibt Tipps
Jalousie
Jalousien und Rollos im Sommer tagsüber schließen. So bleiben die Räume kühl.

Osnabrück. Oft genug kann das eigene zu Hause zu einem echten Problem werden, ohne dass der Bewohner es will: Schimmelpilze an den Wänden oder im Sommer zu hohe Zimmertemperaturen. „Das sind regelrechte Wohnprobleme, die sich durch einfaches Verhalten vermeiden lassen“, weiß Stefan Rümmele, Projektleiter der Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). In einer Serie gibt die DBU Tipps, wie Schäden am Gebäude und unbehagliches Wohnen einfach vermieden werden können. Lamellen, Jalousien und Co. beispielsweise können die Wärme einfach und wirkungsvoll aus dem Haus halten. 

Geschlossene Rolläden verringern Temperaturanstieg im Raum

Rollläden und Außenjalousien hielten die Sonne direkt vor der Fensterscheibe ab. Zusätzlich hielten Rollläden im Winter die Wärme im Raum. Insbesondere bei älteren Fenstern mit Einscheibenverglasung könnten vollständig heruntergelassene Rollläden den Wärmeverlust verringern. „Dies funktioniert allerdings nur dann, wenn der Rollladenkasten entsprechend gut gedämmt ist“, weiß Andreas Skrypietz, Energieberater bei der DBU-Klimaschutzinitiative. Im Sommer verringerten geschlossene Rollläden den Temperaturanstieg in den Räumen. Im Sommer senkten sie die Temperaturen um bis zu 30 Prozent. Markisen und Sonnensegel setzten nicht nur optisch Akzente. Auch sie senkten die Wärme im Raum.

Beratungssituation
Die DBU-Kampagne bringt Hausbesitzer und Handwerker ins Gespräch.

Innen angelegte Sonnenschützer sind vor Wind und Wetter geschützt

„Im Gegensatz zu außen angebrachten Sonnenschützern, sind innen liegende nicht Wind und Wetter ausgesetzt“, so Skrypietz. Auch bei längerer Abwesenheit könnten so genannte Faltstores, Innenrollos und Lamellen geschlossen bleiben und etwa Wohnungspflanzen vor Überhitzung schützen. 

DBU-Kampagne bietet Hausbesitzern Möglichkeit, Probleme zu verhindern

„Haus sanieren – profitieren“ bietet Hausbesitzern die Möglichkeit, neuralgische Punkte von vornherein zu verhindern – mit dem kostenlosen Energie-Check. Diesen führen geschulte Handwerker unverbindlich bei Ein- und Zweifamilienhausbesitzern durch. Alle Bauteile werden nach einem Farbschema von rot bis grün bewertet und nächste Sanierungsschritte erläutert. 

Mehr als 200 Kammern und Fachverbände sind Partner der Initiative

Weitere Infos und Handwerker, die einen kostenlosen Energie-Check im Rahmen der Kampagne durchführen, finden Interessierte unter www.sanieren-profitieren.de. Die DBU fördert die Kampagne mit fünf Millionen Euro und will bis 2011 mit der bundesweiten Initiative 50.000 zusätzliche Sanierungsmaßnahmen à 20.000 Euro anstoßen. Das würde zusätzliche Investitionen von einer Milliarde Euro für das Handwerk bedeuten. Dadurch sollen jährlich rund 135.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden. „Haus sanieren – profitieren“ ist eine der größten Kampagnen in Deutschland - inzwischen organisieren mehr als 200 Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften und Fachverbände Seminare für ihre Betriebe. Die Partnerbetriebe können etwa nach Routinearbeiten an Ein- und Zweifamilienhäusern Gutscheine für den kostenlosen Energie-Check verteilen und ihre Kunden mithilfe des unabhängigen DBU-Infomaterials beraten.

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Wärme draußen halten mit Jalousien, Rollos, Faltstores und Co.

 

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