Ausgediente Akkus als Wertstoffpool
In Deutschland fallen jährlich 2500 Tonnen gebrauchte Nickel-Cadmium Akkus und Nickel Metallhydrid Akkus zur Entsorgung an.
In dem Vakuum-Ofen trennen sich Wasser, Kunststoff und das giftige Cadmium von den Edelstahlhülsen.
Ausgediente Akkus sind eine schwere Belastung für die Umwelt. Egal, ob sie ein Handy, eine elektrische Zahnbürste oder einen Computer mit Strom versorgt haben, nach längerer Nutzung sind sie nicht mehr aufladbar.
2500 t gebrauchte Nickel-Cadmium Akkus und Nickel-Metallhydrid Akkus fallen in Deutschland jedes Jahr zur Entsorgung an. Rund 200 Tonnen des giftigen Schwermetalls Cadmium gelangen noch alljährlich unkontrolliert in die Umwelt.
Aufbereiten von Akkus entlastet die Umwelt
Insbesondere Akkus enthalten hochwertige Metalle und Metallverbindungen. Die Firma Accurec hat ein Verfahren entwickelt, das die gebrauchten Nickel-Cadmium und Nickel-Metallhydrid Akkus einer speziellen Aufbereitung unterzieht. Hiermit können die einzelnen Batteriegemische in verschiedene Fraktionen sortiert und wieder verwertet werden.
Kernstück dieses Prozesses ist ein neuartiger Vakuum-Ofen. Die Akkus werden darin bei Hochvakuum in mehreren Schritten auf bis zu 850 °C erhitzt. So trennen sich nacheinander Wasser, Kunststoffe und das giftige Cadmium von den Edelstahlhülsen.
Das Verfahren ist auch ökonomisch interessant: Nickel erzielt gute Preise auf dem Recycling-Markt. Das silbrige Schwermetall Cadmium wird sortenrein zurückgewonnen und gelangt nicht mehr unkontrolliert über den Hausmüll in die Umwelt.
Projektziel:
Entwicklung und Einführung eines ganzheitlichen Verwertungskonzepts für Altbatterien
Projektträger:
Accurec GmbH Dr. R. Weyhe Wiehagen 12-14 45472 Mülheim
Telefon:
(0208) 781173
Fax:
(0208) 81174
URL:
E-Mail:
reiner.wehye@accurec.de


